Das EC Sozialzentrum in Oradea
Das
im September 2000 eröffnete EC-Sozialzentrum in der Oradea
ist das
Herzstück des rumänischen EC-Verbandes. Neben Büro-,
Gruppen- und
Seminarräumen beherbergt es vor allem das Kinderheim "Casa
Júlia" (Haus Julia). In der ersten Etage herrscht immer
reges Treiben, denn hier wohnen z.Zt. 10 Kinder und die vierköpfige
Leiterfamilie! Ein Spielplatz direkt im Hof ermöglicht aber
auch unbeschwertes Spielen im Freien.
Mit
großem persönlichen Einsatz und vielen Helfern versucht
man hier Straßenkindern, Waisen oder Kindern aus zerrütteten
Familien ein neues Zuhause und menschliche Wärme zu geben.
Sie kommen zur Ruhe, können zum Kindergarten oder in die Schule
gehen und stehen vor einer Zukunft, die wieder Hoffnung macht!
"Casa
Júlia" - unser Zuhause!
Die
Kinder fühlen sich wohl im "Casa Júlia"! Dies
wird deutlich aus einer Begebenheit, die sich so oder ähnlich
schon mehrfach zugetragen hat:
Ein
Kind wird gefragt, z.B. in der Schule: "Wo bist du Zuhause?"
Antwort:
"Im Casa Júlia!"
Frage:
"Aber das ist doch nicht dein richtiges Zuhause. Dein Zuhause
ist, wo deine Familie ist?"
Antwort:
"Meine Familie ist im Casa Júlia!"
Ein Leben mit Hoffnung
Viele der Kinder sind seit Beginn an im "Casa Julia". Diese Kontinuität ist ein Zeichen der guten Arbeit der Mitarbeiter vor Ort! Die Kinder leben damit in gefestigten und stabilen Strukturen und können sich in aller Ruhe entwickeln.
So langsam allerdings kommen einige in das Alter, wo es um konkrete Entwicklungen geht: Schulabschlüsse und Berufsausbildungen stehen an. Die Kinder stehen somit an einem Scheideweg und wir hoffen, dass sie in ein Leben entlassen werden, dass es ihnen ermöglicht, ggf. eine eigene Familie zu gründen und zu ernähren. Die Hoffnung, dass sich dieser Wunsch irgendwann einmal erfüllen könnte, wurde im "Casa Julia" erst gesät. Ohne die liebevolle Hilfe dort wäre ein Leben in Armut und Desilluison fast zwangsläufig gewesen.
Diese Hoffnung haben die Kinder auch den vielen Spendern zu verdanken! Ohne Geld ist leider so eine Arbeit nicht zu finanzieren. Und dass das Haus seit 2000 zwar immer sparen musste aber die Kinder nie zu kurz kamen, ist auch ein Segen, den Gott durch die Spender in Deutschland und ganz Europa geschenkt hat. DANKE!
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